Über mich
Corinne Küng
Über viele Jahre habe ich selbst mehr funktioniert als wirklich gelebt – mein Nervensystem war total dysreguliert, ständig schwankend zwischen Angst, Panik und totaler Erschöpfung. Inzwischen sind diese Erfahrungen Teil meiner Biografie und mit wertvollen Erfahrungen für mein Wirken verbunden, bestimmen aber nicht mehr meinen Alltag. Hier erfährst du mehr über meinen Ruf.

Dem eigenen Ruf folgen
Seit 2012 arbeite ich mit Menschen in Gruppen, auf gemeinschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene, mit der Intention das Zusammenleben stimmiger zu gestalten. Dabei fiel mir zunehmend auf, dass viele Themen, die sich in den späteren Lebensjahren zeigen, ihren Ursprung viel früher haben. Auch, wie viele Sorge-Arbeitende selbst am Limit laufen und die Selbstfürsorge statt selbstverständlich zu leben, ganz hinten anstellen. Ich war eine davon. Denn ich trage selbst eine generalisierte Angststörung und Erschöpfungsdepressionen in meiner Biografie. Ich funktionierte irgendwie damit, war nicht mit mir verbunden und dies kostete mich wahnsinnig viel Energie. Diese unterschiedlichen Erfahrungen und Beobachtungen führten mich zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Traumata und der Arbeit mit meinem Körper und Nervensystem. Anfangs noch mit Schrecken verbunden, verspüre ich zunehmend eine grosse Faszination für die damit verbundene Resilienz von uns Menschen. Plötzlich ergab so vieles Sinn! Für mich persönlich und auch in meiner Arbeit mit Menschen. Dem folgte mein Ruf. Erst leise. Dann immer lauter.
Traumasensible Räume
Seit 2020 begleite ich Menschen im 1:1 Setting. Schnell wurde für mich klar, dass ich diese körperorientierten und traumasensiblen Ansätze auch in mein Soziokulturelles Schaffen und weitere Wirkungsfelder integrieren möchte. Traumasensible Räume tauchte als Begriff zunehmend auf, um alle meine Erfahrungen zu kombinieren und weiterzugeben. Mich interessiert, wie wir unterschiedliche Settings sicherer gestalten können, damit sich Menschen begegnen und ihr Leben, Gemeinschaft und Gesellschaft gestalten können. Dabei führt kein Weg an der Arbeit mit unserem Körper, dem Nervensystem und einer Traumasensiblen Ausrichtung vorbei. Die Selbstfürsorge ist wichtige Basis für ein langfristiges, gesundes Wirken und Sein.
liebste Ressourcen
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Singen - alleine oder im Kreis
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intuitiv Kochen und stundenlang in meiner Küche werkeln
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Streifzüge über Felder und durch Wälder
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Jahreskreisrituale & Frauenkreise mit meinen Schwestern
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Velofahren: mit dem e-bike zwischen Stadt & Land und mit dem Tourenvelo für mehrere Tage und Wochen
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Königs- und Kaiserpinguine <3


Meine Aus- & Weiterbildungen
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Bachelor in Sozialer Arbeit mit Vertiefung Soziokultur an der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit (2016)
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Fachkurse zu Demenz, Siedlungsarbeit
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Vegane Ernährungsberatung an der Ecodemy (2020)
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NeuroEmbodied Soul Centering® Coaching-Ausbildung Masterlevel bei Britta Kimpel (2021)
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NI Neurosystemische Integration® bei Verena König (2022)
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Somatic Experiencing i. A. bei Dr. Urs Honauer (bis März 2026)
Dazu kommen eine kontinuierliche therapeutische Eigenerfahrung seit 2010 und diverse Seminare und Kurse zum zyklischen Leben (Frau Sein, Jahreskreis), Spiritualität, Energie- & Ahnenarbeit bei unterschiedlichen Lehrerinnen.
Meine Lehrtätigkeiten
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Co-Ausbildungsleiterin im 3. NESC-Lehrgang bei Britta Kimpel (2022)
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Gastdozentin an der Uni Luzern im CAS Palliative Care mit Prof. Dr. Klaus Wegleitner, Uni Graz (seit 2020)
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Gastdozentin an der HSLU - Soziale Arbeit im Modul "Alter, Generationen und Demographischer Wandel" (2017 & 2018)